Allgemein, Ernstes

2018. Von Enden und Anfängen.

Grüße.

Wir haben uns lange nicht mehr gelesen, habe ich gehört. Ich musste zu mir selbst finden, mein Ich neu entdecken. Finden, woran ich bin. Was war. Was ist. Was wird.

Wo fang ich nur an? Ach ja. Von den Enden. 2018 war ein Jahr unter dem Thema „One Last“. Ein letztes Mal. Es stand für die Reduzierung von Junkfood. Stand für die Reduzierung von so vielem, was mir nicht gut bekam. Und dennoch: Jede gute Depression macht einen süchtig nach Unglücklichkeit.

Frustfuttern war das größte Problem. Dennoch habe ich über das Jahr insgesamt gute 40 Kg abgenommen. Ich habe eine Ausbildung verloren; durch gesundheitliche Probleme, die direkt mit meinem Gewicht zusammenhängen und die ich noch Jahre mit mir herumtragen werden.

Die Handykamera hat wirklich eine Unglaubliche Qualität.

Eine weitere Sache in 2018, war der Abschied. Abschied von Sirius Online, meinem Lebenswerk. Nach allem was passiert ist, konnten wir das einfach nicht mehr Wirtschaftlich weiterführen. Ein Dolchstoß folgte dem Nächsten und, sind wir mal ehrlich, die Games-Medien haben sich eh nur für die Großen Opfer des G2A-Skandals interessiert. Loslassen tat weh. 15 Jahre Arbeit, für die Katz.

Es war aber auch ein Jahr der Neuanfänge. Ich fing an, auf Twitch zu streamen. Ich habe wunderbare Menschen kennen- und Schätzen gelernt und ich freue mich, sie alle in 2019 wieder zu sehen. Freunde, die die unglaubliche Reise hier oben an die Nordseeküste auf sich nehmen, um mich zu besuchen. Absolute Wundermenschen. Jan, Virdra, Tabea, Nico, und bald auch Nati. Wenn ihr das lest: Ihr seid super und ich finde keine Worte dafür, wie dankbar ich für eure Freundschaft bin.

Mit Twitch kam dann auch, irgendwie, über Nacht, das Affiliate-Programm. Dann die ersten 100 Follower. Und nur 8 Monate später dann diese Mail:

Es war ein Schöner, und stolzer Tag.

Eine Auszahlung im ersten Jahr schaffen die meisten nicht und fallen wieder raus. Das meiste davon ging wieder in laufende Kosten und ein neues Projekt.

Wir haben eine Unglaublich Tolle Charity-Aktion zugunsten Gaming-Aid e.V. und dem Berliner Kinderhospiz auf die Beine gestellt, als kleine Streamerfamilie, mit Patti, mit Tabs, mit Huto. Etwas, dass Ich auch in 2019 gerne wiederholen möchte.

Der Wilde Ritt namens 2018 war ein bisschen wie eine Achterbahn. Es sind Dinge geschehen, es sind Entscheidungen gefallen. Ich habe jemanden näher kennengelernt. Wir haben gemeinsam ein Musikprojekt begonnen. und im November fiel dann die Entscheidung zu einem neuen Spieleprojekt. Etwas tun. Etwas machen. Oder, wie ich ihr gesagt habe:

Einfach Machen.

Mein Lieblingsfoto aus 2018

Einfach Machen stellte sich als tolle Idee heraus. Einfach Machen hat ein Leben verändert, einer Person, die ich sehr schätze. Und vielleicht ändert es auch mehr Leben als nur eines.

Die letzten paar Tage des Jahres schaue ich, was nächstes Jahr kommt. Ein Motto ist fällig. Und Änderungen. Statt hier gar nichts zu schreiben, habe ich vor, das hier ein bisschen in einen Persönlicheren Blog umzustellen. Keine der alten Posts werden verloren gehen. Nur wird in der Zukunft mehr Persönliches hier passieren statt fast nicht existente Geschichten aus einem verbrauchten Leben.

Mehr Bloggen, mehr Gedanken teilen. Etwas Niederschreiben, um es von der Seele zu bekommen. Diskussionen anstoßen. Etwas Gutes tun. Den Mut zu Dingen finden. Sich Trauen.

Einfach machen.

Das wars soweit für 2018. Danke. Dass ihr da wart. Dass ihr dabei wart. Dass ihr an mich gedacht habt.

Und.

Für Verbesserungsvorschläge und Feedback bin ich gerne zu haben.

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